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2011
Feb
15

SVG richtet den Blick nach vorne

Eine Saison mit Höhen und Tiefen liegt momentan hinter den Volleyballern der SVG Lüneburg. Fand man sich vor wenigen Wochen noch auf einem Abstiegsplatz wieder, steht man nun erstmals auf dem achten Tabellenplatz und hat den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt.

Eine Ursache dafür ist sicherlich in dem guten Rückrundenstart - drei Siege aus vier Spielen – sowie der inzwischen beängstigenden Heimstärke – fünf Siege in Folge – zu finden.

 

Deshalb ist die SVG nun auch an einem Punkt in der Saison angekommen, an dem man erstmals seit Saisonbeginn den Blick durchaus selbstbewusst nach vorne richten darf. Und damit dieser Blick nicht zu einem Trugschluss wird, gilt es in einem der beiden kommenden Spiele einen Überraschungssieg, entweder gegen den VCB Tecklenburger Land (Tabellendritter) oder den bisher ungeschlagenen TSV Giesen/Hildesheim, vor heimischem Publikum zu erzielen.

 

Die Tecklenburger Ihrerseits zeigten am vergangenen Samstag erstmals seit langem wieder eine schwächere Leistung und verloren mit 1:3 gegen die DJK Delbrück und auch der bisher ungeschlagene Ligaprimus geriet gegen die im Abstiegskampf steckenden Essener mit einem knappen 15:13 Tiebreak Erfolg ins taumeln und zeigte sich erstmals verwundbar.

„Warum also nicht?“, fragt sich Lars Pickbrenner, der nach dem geplanten Abgang von Oliver Utermöhl (Auslandssemester) wohl wieder das Kapitänsamt übernehmen wird. „Gegen Tecklenburg hatten wir bisher immer sehr hitzige Duelle und gegen Giesen haben wir im Hinspiel eine unsere stärksten Saisonleistungen abrufen können.“ Und in der Tat müssen die vor Selbstvertrauen strotzenden Lüneburger momentan erst einmal besiegt werden und wie oft brachte der Sport schon in dem Duell David gegen Goliath, den David als Sieger hervor?

 

Ein weiteres Plus der Lüneburger, wie auch in der Vergangenheit: Die sich seit Jahren positiv entwickelnden Zuschauerzahlen.

Waren es zu Regionalligazeiten 350, im ersten Jahr der zweiten Bundesliga noch knapp über 400, wird nun immer häufiger die 500er Marke gerissen, wobei die Tendenz eindeutig weiter steigend ist. „Wir erfahren wirklich nahezu überall eine sehr, sehr positive Resonanz und dürfen neben unseren seit Jahren treuen Fans immer mehr neue Gesichter in der Gellersenhalle begrüßen“, freut sich SVG Pressesprecher Henrik Morgenstern und fährt fort: „Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen im Umfeld noch weiter zu verbessern, wobei wir uns auf einem guten Weg befinden“. So haben sich bereits 130 Fans auf Facebook zu der SVG bekannt. Und allein die Tatsache, dass sich auch von den anderen Spitzenteams des Lüneburger Sports immer wieder bekannte Gesichter in der Gellersenhalle blicken lassen, zeigt das sich die SVG Ihren Platz in Lüneburg erarbeitet hat und das der Volleyballsport, der von allen Spielern als absoluter Leistungssport betrieben wird, auch als dieser wahrgenommen wird.

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