Hält die "Festung" Gellersenhalle auch dem Hildesheimer Ansturm stand?
Am fünften Spieltag verloren die Volleyballer der SVG zum letzten Mal ein Heimspieltag. Seitdem konnten die Lüneburger Bundesligavolleyballer Ihre Gellersenhalle fünfmal in Folge als Sieger verlassen. Nach famosen Leistungen in der Vergangenheit scheint diese Serie am kommenden Samstag um 20 Uhr gefährdet zu sein. Denn wäre es nicht schon genug, dass mit dem TSV Giesen/Hildesheim der aktuelle Spitzenreiter der 2. Volleyball Bundesliga seine Visitenkarte in der Gellersenhalle abgibt, ist dieser auch noch in 16 Spielen ungeschlagen und musste bisher lediglich 9 Sätze abgeben.
Dabei waren die Lüneburger im Hinspiel nah dran die Giesener in den Tie-Break zu zwingen. Das schafften in dieser Saison bisher nur der SV Lindow Gransee und der VV Humann Essen. Diese beiden Teams wiederum konnten von der SVG erst kürzlich jeweils deutlich mit 3:0 geschlagen werden.
Und so kommt es nun kurioserweise zu dem Spitzenspiel der Rückrunde. Waren die Lüneburger nach der Hinrunde noch Vorletzter, belegt die SVG nun nach vier Siegen aus fünf Spielen hinter dem TSV Giesen/Hildesheim Platz 2 in der Rückrundentabelle. Und so schaut auch Kapitän Lars Pickbrenner einmal mehr optimistisch in die Zukunft: "Sechs Heimsiege in Folge, dass wäre doch eine super Sache! Auch mit Blick auf die wohl ausgeglichenste Liga der vergangenen Jahre könnte ein Überraschungscoup ein entscheidender Schritt in Richtung Klassenerhalt sein."
Dabei waren die Lüneburger im Hinspiel nah dran die Giesener in den Tie-Break zu zwingen. Das schafften in dieser Saison bisher nur der SV Lindow Gransee und der VV Humann Essen.Diese beiden Teams wiederum konnten von der SVG erst kürzlich jeweils deutlich mit 3:0 geschlagen werden.
TSV Manager Ulrich Nordmann bezeichnet sein Team in diesem Jahr als das wohl beste Team der Vereinsgeschichte in der 2. Bundesliga und möchte unbedingt in Deutschlands Eliteklasse aufsteigen. Dabei kann der Giesener Trainer auf einen sehr starken und ausgeglichenen Kader zurückgreifen, der von den Eigengewächsen Niklas Tharsen und Hauke Wagner bis hin zu internationalen Spielern wie dem Kanadier Timothy Carter-Gourlay oder dem Australier Nicholas Goldsbrough-Reardo reicht.
"Dagegen wollen wir natürlich mit unserem starken Teamgeist gegenhalten und ausnutzen, dass wir das erste Mal seit längerer Zeit in ein Spiel mit weniger Druck gehen können. An einem guten Tag der Giesener ist es unheimlich schwer sie zu schlagen, nehmen wir jedoch unsere Zuschauer mit und erwischen einen Tag wie gegen Tecklenburg, dann muss auch erst einmal Giesen in der Gellersenhalle bestehen", richtet Lars Pickbrenner auch nochmals einen Appell an die Fans zahlreich in der Gellersenhalle zu erscheinen. Und schiebt nach: " Vielleicht kommen ja sogar noch mehr Fans als bei dem 3:1 Erfolg gegen Lintorf.". Damals waren es 530 Zuchauer, welche die Gellersenhalle zum beben brachten.
Aus sportlicher Sicht kann Coach Malte Homeyer auf alle Spieler seines momentanen Kaders zurückgreifen.
Wir freuen uns auf Euren Besuch und ein hoffentlich spannendes Spiel!








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