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2009
Dez
17

"Den Adlern die Federn rupfen..."

...Eine Aussage, welche die Kieler wahrscheinlich schon öfter als Kampfansage von Ihren Gegnern gehört haben dürften. Doch stand wohl nicht bei jedem Mal so viel auf dem Spiel wie jetzt. Im Fussball würde man solch ein Spiel als 6-Punkte Spiel bezeichnen, im Volleyball eben als 4-Punkte Spiel. Somit wird nach diesem Speiltag für die SVG Volleyballer klar sein, ob man als gejagter mit Zwei Siegen Vorsprung in die Rückrunde geht, oder ob man erstmals von einem Abstiegsplatz aus nach dem großen Ziel Klassenerhalt streben muss.

Weitere Brisanz erhält das Duell dadurch, dass für die SVG Volleyballer im neuen Jahr zunächst fünf Auswärtsspiele in Folge anstehen, wobei ein Vier Punkte Vorsprung ein komfortables Polster darstellen würde.

Dennoch liegt der eigentliche Druck natürlich bei den Kielern, die Ihren Aufwärtstrend nach Ihrem Trainerwechsel vor einigen Wochen weiter bestätigen möchten und für die eine Niederlage einen herben Rückschlag darstellen würde. Für die Lüneburger wird es von größter Wichtigkeit sein, den Kieler Außenangfreier Florian Huth und Diagonalangreifer Florian Lüdike in den Griff zu bekommen. Beide kommen ursprünglich aus dem Sand und spielen im Sommer auf der Deutschen Smart-Beach-Tour an den Stränden Deutschlands.

Auf Seiten der SVG könnte es momentan jedoch auch nicht besser aussehen. Der Schock nach dem Ausscheiden von Trainer Thomas Hähl scheint verkraftet zu sein. Und die Präsenz von Ihm durch beispielsweise seine Glückwunschnachricht direkt nach dem Sieg gegen Windeck hilft allen dabei weiter.

Sein Nachfolger Malte Homeyer hat sich in den letzten zwei Wochen bereits ein genaues Bild über das Team gemacht und nach sechs intensiven Trainingseinheiten brennen alle Spieler auf das Spiel und sprühen nur so vor Selbstvertrauen. "Unsere Weihnachtsfeier haben wir im Anschluss an das Spiel gegen Kiel gelegt, das zeigt doch unseren Optimismus dieses Spiel  auch zu gewinnen", ist  Kapitän Lars Pickbrenner von einem Erfolg überzeugt.

Auch die SVG Verantwortlichen gehen optimistisch in das Spiel und sind von einem SVG-Zuschauerrekord überzeugt: "Es befinden sich fast alle anderen Sportarten in der Weihnachtspause, darunter auch die Fussballer. Damit wäre dieser Samstag doch auch einmal ein guter Abend für alles Fussballfans um Volleyball-Bundesligaluft zu schnuppern und sich von dem Virus infizieren zu lassen.", ergänzt Teammanager Oliver Adebahr.

Also wir alle sehen uns dann hoffentlich am Samstag um 20 Uhr, in der Gellersenhalle in Reppenstedt, zu dem letzten Heimspiel des Jahres!

 

 

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