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2010
Jan
31

Meisterschaft in Sicht

Glücklicher Start ins Jahr 2010

Mit einem schwer erkämpften 3:2 Sieg gegen den TSV Stelle startete die 2.Herren der SVG Lüneburg nach der verlängerten Weihnachtspause ins Jahr 2010.

Damit steht auch nach dem 10.Punktspiel eine 0 in der Punktetabelle. Da der direkte Verfolger TSV Hollern-Twielenfleth gegen des SV Holdenstedt mit 2:3 verlor hat sich der Vorsprung zum Tabellenzweiten weiter vergrößert.

Es war das erwartet schwere Spiel. Die ersten Minuten des Spiels gehörten der SVG. Mit überragenden Block und gelungenen Angriffen eingeleitet durch den Zuspieler Oliver Adebahr schien der Gegner schnell eingeschüchtert. So kam es zu einem 16:9 Vorsprung. Doch dann riss der Faden. Der Block erschien übermotiviert und wurde immer löchriger. Die Steller kamen mit sehr variablen Angriffsspiel zum Erfolg und verwandelten den Rückstand in einen 25:23 Satzgewinn. Beide Mannschaften lieferten sich ein Match auf gleicher Augenhöhe. Die Lüneburger gewannen die Sätze 2+3 (:22; :19). Aber Stelle steckte zu keiner Zeit auf und holte sich den 4.Satz (25:20). Der 5.Satz war ausgeglichen und erst ein technischer Fehler brachte der SVG den Sieg (16:14). Mit den Siegen des vergangenen Jahres im Rücken gewinnt man auch solche Spiele.

Im Lüneburger Spiel gab es viel Licht und Schatten. Auf der Haben-Seite stehen die sehr guten Mittelblocker, ein hervorragender Libero Ludger Wessels. Hennrik Reimers, als Diagonalangreifer spielt zwar selten spektakulär, hat aber die höchste Erfolgsquote. Wie stabilisierend für die Mannschaft Jens Möhring ist, zeigte sich weniger in seinen Angriffen als seiner ordnenden Präsenz. Das Aufschlagtraining zeigte ebenfalls Wirkung, so dass über dieses Element der Gegner endlich besser unter Druck gesetzt werden konnte.

Die Schatten zeigten sich im Außenangriff. Zu starke Streuung des gestellten Balles und oft nur die „Hau-Ruck-Methode“ auf der IV sind nicht genug. Auch wenn die Zuspieler Mut zu den trainierten Kombinationen zeigten, gelang es ihnen nicht dem Spiel das ordnende Element zu geben. Der Mittelangriff wurde zu oft schlecht eingesetzt. Hier musste immer wieder vom Trainer eingegriffen werden.

Bis zu den kommenden Heimspieltagen am 13. + 20.02 wird die Mannschaft daran arbeiten müssen um ihre Oberligatauglichkeit zu entwickeln.

Das Team präsentierte sich wieder als sehr homogen und weiß, dass sie möglicherweise schon am 20.02 die Meisterschaft besiegeln könnte.

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