Lüneburger Berg- und Talfahrt
Nichts zu holen gab es für die Lüneburger Bundesliga-Volleyballer am vergangenen Sonntag in der Ibbenbürener Sporthalle des VCB Tecklenburger Land. Vor fairen 350 Zuschauern unterlag man letztendlich verdient mit 1:3 (21:25, 12:25, 25:17, 23:25).
Nach einer guten Trainingswoche und den zuletzt knappen Siegen der Gastgeber gegen die Kellerkinder FT Adler Kiel und SV Windeck hatte man sich einen Sieg erhofft. Dafür, dass dieser Wunsch nun eben einmal ein Wunsch bleiben sollte, trug die SVG in den ersten beiden Sätzen ihren Teil bei. Mit einer mehr als schwachen Aufschlag- und Annahmeleistung gab es in den ersten beiden Sätzen keine Chance auf einen Satzgewinn. Ferner ermöglichte man es den Tecklenburgern sich in einen Rausch zu spielen und musste im zweiten Satz eine der wohl höchsten Satzniederlagen in dieser Saison hinnehmen. Nach drei Wechseln, bereits zum Ende des zweiten Satzes, fühlte sich das Lüneburger Team nun scheinbar endlich an der Ehre gepackt und konnte mit dem an diesem Abend besten Lüneburger Jannis Koch, dass zuvor entstandene Bild umdrehen und die Tecklenburger an die Wand spielen. In der Folge gewann man den dritten Satz mit 17:25 und hatte die Hoffnung auf einen möglichen Sieg zurückgewonnen.
Wie schon so häufig in dieser Saison gelang es den Lüneburgern jedoch nicht die nötige Spannung aufrecht zu erhalten und so reichte eine Schwächephase von fünf Minuten aus, Tecklenburg einen Sechs Punkte Vorsprung zu gewähren. Danach fand man zwar wieder in das Spiel zurück und konnte den Vorsprung Stück für Stück verkleinern, doch strittige Schiedsrichterentscheidungen und knapp ins ausgeschlagenen Bälle führten dazu, dass Tecklenburg beim Stand von 19:24 fünf Matchbälle zu verzeichnen hatte. Typisch für das Lüneburger Spiel ist wohl, dass es Tecklenburg erst gelang den fünften Matchball zu Nutzen und die Lüneburger im letzten Ballwechsel des Spieles zweimal die Chance vergaben, den Ausgleich zu erzielen.
Nach dieser bitteren, jedoch keinesfalls den Abstiegskampf entscheidenden Niederlage, fiebern die Lüneburger Ihrem ersten Heimspiel im Jahr 2010 am kommenden Sonntag gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen entgegen. Das Team in dem u.a. in dieser Saison schon Beachvolleyballweltmeister Julius Brink einige Spiele absolviert hat, steht für spektakulären Kombinationsvolleyball, dem die Lüneburger mit einer vollen Halle und maximaler Kampfkraft entgegentreten möchten.








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