Das wars dann!
Was wars dann?
Die 2.Herren haben ihren letzten Saison-Heimspieltag hinter sich gebracht. Auf Hilfe von anderen Ligakonkurenten brauchen sie nun nicht mehr zu hoffen. In einem ausgeglichenen 5-Satz-Spiel gegen den direkten Verfolger TSV Hollern-Twielenfleeth haben sie den fehlenden Sieg eingefahren. Jetzt ist der Weg in die Oberliga definitiv geebnet.
Es war ein Spiel mit allen Höhen und Tiefen. 80 Minuten waren notwendig um mit 3 aufeinander folgenden Blockaktionen den Gegner im Entscheidungssatz mit 15:10 zu schlagen. Der 1.Satz verlief günstig für die Lüneburger. Der Angriff des Gegners wurde sicher geblockt und der eigene Spielaufbau war stabil. Der Satz wurde mit 25:21 gewonnen. Die Twielenfleether stehen aber nicht umsonst auf dem 2.Tabellenplatz. Sie drehten den Spieß im 2.Satz um. Bis zum 19:20 war der Satz offen. Beide Seiten konnten wenig gegen die gegnerischen Angriffe ausrichten. Immer öfter ließ sich der Lüneburger Block auseinanderziehen. Dieser Satz ging mit 20:25 verloren. Hochkonzentriert wurde dann im 3.Satz auf Lüneburger Seite gepunktet. Mit Hans Peter Mohwinkel kam ein neuer Außenangreifer der höchst effektiv die Lücken des gegnerischen Blocks nutzte. Die Twielenfleether schienen beinahe ohne Gegenwehr (25:17). Trotz intensiver Ermahnung brachen die SVG-Herren im 4.Satz unerklärlich ein. Keine Annahme kam mehr zum Zuspieler und die Angreifer konnten den Ball nicht unterbringen. Mit einem desolaten 10:25 ging der Satz verloren. Der Glaube an die Unbesiegbarkeit im 5.Satz und den Willen die Meisterschaft zu sichern gingen die Lüneburger aufs Feld. Bis zum Seitenwechsel bei 8:5 konnten sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Die Twielenfleether liefen den ganzen Satz einem Vorsprung hinterher. Beim Spielstand von 11:8 holten sie noch einmal 2 Punkte auf. Die Lüneburger Auszeit bei 11:10 half den Ausgleich zu verhindern. Dann folgte nocheinmal eine besondere Stärke der SVG. Dominik Mau und Jens Möhring stellten 3 erfolgreiche Blocks hintereinander und besiegelten damit den Sieg und die Meisterschaft. Besonders Marco Piwecki, mit sicherer Annahme und Angriffsaktionen, und Hans Peter Mohwinkel im Angriff drückten dem Spiel den Stempel auf.
Das zweite Spiel verlief ähnlich dramatisch. Gegen den Buxtehuder SV waren die Punkte eingeplant. Mit neuen noch recht frischen Spielern starteten die Lüneburg. Die Buxtehuder, deren Spiel nicht von krachenden Angriffen lebt sondern von starker Abwehr, sicherer Annahme und gezielten Angriffen, waren von Anfang an hell wach. Zu keiner Zeit konnte sich eine Mannschaft einen Vorsprung herausspielen. Im Lüneburger Team war es sehr ruhig, wenig Jubel über gelungene Aktionen. Es fehlte die Emotion obwohl gerade Spieler, die nicht so häufig zum Einsatz kamen doch erfolgreich agierten. Christian Köbrich-Leon konnte nach zurückhaltendem Anfang sich auf der IV sehr gut in Szene setzen. Aber die ersten beiden Sätze gingen jeweils knapp verloren (-23;-24).Mit der Einwechselung von Stefan Kazmaier kam wieder Stimmung aufs Feld. Endlich wurden die teilweise extrem langen Ballwechsel von der SVG gewonnen. Satz 3 (:19) und Satz 4 (:14) wurden sicher gewonnen. Also mußte der 5.Satz gewonnen werden um die weiße Weste zu bewahren. Das schien bis zum 14:11 und damit 3 Matchbällen auch zu gelingen. Aber schon der 1.Spielball wurde mit leichtem Aufgabefehler vergeben. Darauf folgten 5 unerklärliche Annahme- bzw. Aufbaufehler die den Nimbus der Unbesiegbarkeit zerstörten. Mit 14:16 ging der Satz nach 99 Minuten verloren und damit steht nun ein 26:2 in der Tabelle.
Die Meisterschaft ist perfekt auch wenn die Siegesserie gerissen ist.
Und die Bilder sind auch schon da! Viel Spass beim Gucken.








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