SVG Lüneburg endlich in Bundesliga angekommen
Feld verfehlte war klar, dass die SVG Lüneburg Ihre ersten Punkte
nach einem hart erkämpften 3:2 Sieg feiern durfte. In einem Spiel bei
dem es viele spannende Ballwechsel, zahlreiche Fehler und
emotionale Ausbrüche auf beiden Seiten gab, konnte es letztendlich
nur einen Sieger geben.
Dabei deutete zu Beginn des ersten Satze alles daraufhin, dass die SVG Lüneburg das stärkere Team sei und konnte sich auf Grund einer zu diesem Zeitpunkt katastrophalen Annahme der Lindower und einem daraus resultierenden schlechten Sideout rasch eine 19:13 Führung erarbeiten. Doch dieses Bild sollte lediglich eine Momentaufnahme bleiben. Die Annahme der Lindower fing sich und plötzlich wackelte die Annahme der SVG Lüneburg um die bis dahin souverän spielenden Jannis Koch und Lars Pickbrenner. So kam es, dass Lindow noch einmal auf 21:22 verkürzen konnte. nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem Lars Pickbrenner mit einem spektakulären Monsterblock auf 24:22 erhöhen konnte und nach einem Fehler der Lindower der erste Satzgewinn der laufenden Saison gefeiert werden konnte. Die Jungs aus Lindow, welche nach Ihrer Aufholjagd im ersten Satz nun Auftrieb erhalten hatten, minimierten Ihre Fehler in der Annahme und konnten sich im zweiten Satz deutlich durchsetzen. Einer der Hauptgründe hierfür war der Aussenangreifer Götz, gegen den die SVG zu diesem Zeitpunkt kein Mittel fand. Auch im dritten Satz gab es ein ähnliches Bild, jedoch war der Satz nun bis zum 15:15 ausgeglichen. Doch auf Grund einiger knapper, umstrittener Schiedsrichter Entscheidungen bei technischen Fehlern der Lüneburger lag man kurz darauf mit 15:19 hinten. Coach Thomas Hähl probierte nun alles und wechselte mit Jannes Klee und Janis Jäger für Ronnie Karohs und Jannsi Koch gleich zweimal. Man konnte sich zwar immer wieder an die Lindower auf ein bis zwei Punkte herankämpfen, musste dann aber wieder auf Grund von Eigenfehlern den Abstand größer werden lassen und sich mit 21:25 geschlagen geben. Nun stand man vor dem vierten Satz mit dem Rücken zur Wand und Trainer Thomas Hähl schenkte seinem Stammsechser nochmals das Vertrauen, jedoch noch ohne Jannis Koch. Für Ihn blieb Janis Jäger auf dem Parkett. Emotional entfesselt und hochmotivert schwankte der Satz zwar stets hin und her. Doch dieses mal waren es die Lüneburger, die sich Mitte des Satzes absetzen konnten und somit den Satzausgleich bejubelten. Und so kam es, wie es kommen musste zu dem bei Spielern so ungeliebten und bei Fans mit Spannung erwarteten Tie Break. Hier gelang es Lindow sich durch zwei spekatkuläre Blocks und zwei verschlagene Aufschläge der Lüneburger sich mit 4:1 abzusetzen. Lüneburg nahm gleich die erste Auszeit und konnte auf Grund einer nun wieder katastrophalen Annahme der Lindower zum 4:4 ausgleichen und in der Folge sogar auf 12:6 erhöhen. Diesen erkämpften Vorsprung gab man nicht mehr aus der Hand und gewann letztendlich mit 15:8. Insgesamt sechs Blocks standen bei 15 erzielten Punkten in diesem Satz zu Buche und dürften das Spiel somit entschieden haben. Abschließend bleibt zu sagen, dass in einem offenen Schlagabtasuch letztendlich das Team mit den stärkeren Nerven gewonnen hat, wobei auch nach dem 4:1 im fünften Satz auch eine anderer Verlauf möglich gewesen wäre.








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