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2009
Okt
05

Verdienter Sieg gegen Warnemünde

Die SVG bleibt weiterhin in der Erfolgsspur und hat am vergangen Samstag den zweiten Saisonsieg gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten einfahren können.

Mit 3:1 setzte man sich am Tag der Deutschen Einheit gegen die SV Warnemünde durch.

Doch zunächst deutete nichts auf einen Erfolg der Salzstädter hin. Im ersten Satz lief man von Beginn an einem Rückstand hinterher. Den Gegner mit eigenen Fehlern gestärkt, zeigte lediglich Lars Pickbrenner im ersten Satz bereits zu welchen Leistungen er an diesem Abend noch fähig sein könnte. Über 1:4, 7:11 und 11:16 konnten sich die Gäste eine komfortable fünf Punkte Führung erarbeiten. Ohne wirklichen Grund und auch noch ohne zutun der Lüneburger, produzierten die Warnemünder nun dennoch zahlreiche Fehler und sahen sich nach zwei knappen Schiedsrichterentscheidungen einem 17:16 Rückstand ausgesetzt.

Leider sollte die erstmalige Führung der Lüneburer in diesem Spiel nur eine Momentaufnahme bleiben und nach vier Breaks der Warnemünder lag man wieder mit drei Punkten hinten und musste den ersten Satz verdient mit 23:25 abgeben.

Ein ganz anderes Bild zeichnete sich dann im zweiten Satz ab. Plötzlich gelang jede Aktion und der Lüneburger Angriffsmotor - um den sehr gut aufgelegten Zuspieler Ronnie Karohs - kam ins Rollen. Spektakuläre Blocks wechselten sich nun mit einem variablen Angriffsspiel ab - nach wenigen Minuten führte man gegen die in diesem Moment überforderten Warnemünder mit 11:3. Diesen Vorsprung sollte man nicht mehr abgeben und konnten den Satz sehr deutlich mit 25:13 gewinnen.

Auch im dritten Satz dominierten die Lüneburger das Spiel. Zwar konnten die Warnemünder lange gut mithalten, doch in den entscheidenende Situationen konnte die SVG mit einem im Angriff überragend spielenden Lars Pickbrenner die nötigen Punkte verbuchen. Sei es aus dem Hinterfeld gegen einen Dreierblock oder selbst blockend. Die Warnemünder fanden nun kein Mittel mehr gegen "die stelze". Auch Jannis Koch gelang es immer öfter sich durchzusetzen.

Im vierten Satz waren dann zunächst alle Weichen für einen Sieg gestellt und bei einer 17:12 Führung hätte es eigentlich nicht noch einmal knapp werden dürfen.

Doch es wurde noch einmal eng. Grund hierfür war eine nochmals starke Phase des Warnemünder Aussenangreifers Jargusch, der einige Punkte verbuchen konnte, so dass es plötzlich 17:17 stand und sich ein offener Schlagabtsuch in der Schlussphase des Satzes entwickelte. Knappe Schiedsrichterentscheidungen und hitzige Ballwechsel endeten letztendlich in einem verdienten Sieg für die Lüneburger.

Ein erleichterter Lars Pickbrenner fügt hinzu, "dass es wohl für jeden Gegner schwer weden dürfte die SVG vor großartigem Publikum in eigener Halle zu schlagen."

Nun darf mit Spannung der Niedersachsenschlager SVG Lüneburg vs. Tecklenburger Land am kommenden Samstag erwartet werden. In diesem letzten Heimspiel des "Fünfer-Packs" geht es dann noch einmal gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, bevor es zu dem schweren Auswärtsspiel nach Leverkusen geht.

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