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2011
Nov
14

Nichts für schwache Nerven!

Drei Wochen Spielpause standen den 1.Damen der SVG Lüneburg zur Verfügung, um sich nach vier Niederlagen in Folge intensiv auf die Wiedergutmachung in eigener Halle gegen TV Vahrendorf und SC Langenhagen III vorzubereiten.
Die Anspannung vor dem Spiel war entsprechend hoch und deutlich zu spüren.
Dank der Genesung der Libera Malina Waschkau und dem Neuzugang der Mittelblockerin Sarah Schwellinger vom Regionalligisten TSV Speyr konnten die Lüneburger auf eine komfortable Spielerauswahl zurück greifen.

Das Spiel gegen den Tabelldritten Vahrendorf begannen die Lüneburgerinnen engagiert und konzentriert, sie waren sichtlich darauf aus, die letzten Spiele vergessen zu machen. Einfach war es nicht, Vahrendorf hielt permanent dagegen, aber die ersten beiden Sätze konnten die Lüneburger Damen jeweils denkbar knapp mit 25:23 für sich eintscheiden. Im Kopf war das Spiel dann vielleicht schon gewonnen, anders lässt es sich nicht erklären, dass der dritte Satz dann mit 21:25 an Vahrendorf abgegeben wurde. Der vierte Satz entwickelte sich dann zu einem wahren Krimi, bei dem es keiner der beiden Mannschaften gelang, sich entscheidend abzusetzen. Am Ende mussten die Lüneburgerinnen diesen unglücklich mit 26:28 an Vahrendorf abgeben. 2:2 nach einer 2:0 Führung ist psychologisch nicht gerade die günstigste Ausgangslage für den darauf folgenden Tiebreak, aber Zuspielerin Janine Duve setzte Vahrendorf mit ihren Aufgaben gleich zu Anfang so sehr unter Druck, dass diese kein Gegenmittel fanden und Lüneburg mit 6:0 in Führung ging. Wer dachte, man könne sich nun getrost zurück lehnen, sah sich stark getäuscht. Vahrendorf war genauso in der Lage druckvolle Aufgaben zu schlagen und aus der 6:0 Führung wurde in kürzester Zeit ein 6:7 Rückstand. Glücklicherweise fingen sich die Lüneburger Damen jedoch schnell wieder von diesem Rückschlag und gewannen den Tiebreak schließlich relativ ungefährdet mit 15:11.
Dieses Spiel hat mich 2 Jahre meines Lebens gekostet, so Trainer Michael Harms, aber endlich haben wir es geschafft, solch ein Spiel am Ende zu gewinnen, das war extrem wichtig für das Selbstvertrauen.

Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen ging es dann gegen den Tabellenletzten SC Langenhagen III. Trotz des vorherigen, kräfteraubenden Spiels beherrschten die Lüneburger Damen den Spielverlauf durchgehend und konnten das Spiel souverän mit 3:0 für sich entscheiden.
Damit ist der Anschluss an die Tabelle erst einmal wieder her gestellt und vielleicht war das ja der Startschuss für eine kleine Aufholjagd...

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