1. Damen setzen Siegesserie fort
Nach drei Siegen in Folge ging es am Wochenende für die Lüneburger Damen zu einer echten Bewährungsprobe beim SV Nienhagen, die punktgleich mit dem Tabellenersten auf dem zweiten Platz standen. Die Vorzeichen waren eher ungünstig, Lüneburg musste krankheitsbedingt auf Ihre Mittelangreiferin Sarah Schwellinger verzichten. Die zweite Mittelblockerin Nina Weckwerth und Außenangreiferin Dagmar Stotz begleiteten das Team zwar nach Nienhagen, waren aber ebenfalls gesundheitlich angeschlagen.
Nichts desto trotz galt es, die kleine Siegesserie der letzten drei Spiel fortzusetzen und zu unterstreichen, dass man sich durchaus mit den Spitzenteams der Liga messen kann.
Die Marschroute war klar, gegen ein Team wie Nienhagen konnte man nur über eine gute Block- und Abwehrarbeit gewinnen, entsprechend wurden das Team vom Trainer auf- und eingestellt. Die Lüneburger Damen setzten die taktischen Vorgaben im ersten Satz gleich ausgezeichnet um. Nienhagen fand Anfangs kein Mittel gegen diese kompakte Abwehr kämpfte sich aber Mitte des Satzes zurück ins Spiel, so dass sich ein ansehnlicher, offener Schlagabtausch entwickelte, den Lüneburg am Ende denkbar knapp mit 29:27 für sich entscheiden konnte.
Leider musste Nina Weckwerth dann doch krankheitsbedingt aufgeben und wurde durch die routinierte Spielerin Anika Kraft ersetzt, die diese Position noch bis zur letzten Saison bekleidet hat.
Der zweite Satz viel dann komplett in die Kategorie "ganz schnell vergessen und abhaken". Was genau in den Köpfen der Spielerinnen in diesem Satz vorging, wird sicher ewig ein Rätsel bleiben, fakt ist, dass er quasi kampflos mit 25:11 verloren wurde.
Alle guten Vorsätze des Lüneburger Trainers, es dieses Jahr ein wenig ruhiger anzugehen, waren damit komplett hinfällig. Eine deftige Standpauke nach dem zweiten Satz weckte die Mannschaft wieder auf, so dass sie zu Ihrer alten Stärke fanden und sich zurück ins Spiel kämpften. Es entwickelte sich nun eine erstklassige, spannende und über weite Strecken ausgeglichene Partie, in der sich keine der beiden Mannschaften irgendeine Blöße geben wollte. Beiden gelang es im dritten Satz zu keinem Zeitpunkt, sich entscheidend abzusetzen. Am Ende behielt Lüneburg jedoch mit 25:23 die Oberhand.
Im vierten Satz schien Anfangs Nienhagen das Spiel wieder an sich reißen zu können, gegen Mitte des Satzes drehten die Lüneburger Damen aber noch einmal auf und erspielten sich so einen leichten Vorteil, den sie bis zum Schluss nicht mehr hergaben, so dass sie auch den vierten Satz mit 25:20 für sich entscheiden konnten.
Die Freude im Anschluss war riesig, das war ein hart erkämpfter Sieg, der nur durch eine kompakte und konzentrierte Mannschaftsleistung möglich war.








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