Erst die Pflicht, dann die Kür
Ein anstrengendes Wochenende steht den Volleyballern der SVG Lüneburg bevor. Durch den tollen Erfolg im Finale des Regionalpokales treffen die Lüneburger in der Qualifikationsrunde zum DVV Pokal (ähnlich dem DFB Pokal) am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der Gellersenhalle auf den extrem starken Aufsteiger TSG Solingen. Zuvor jedoch muss der SVG Tross am Samstagabend in der Ferne bei dem bisher sieglosen SV Lindow/Gransee antreten.
Der dritte der vergangenen Zweitligasaison, die SV Lindow Gransee, ist dabei noch sieglos und darin liegt auch die Gefahr für die SVG. "Die Lindower müssen endlich punkten und mit Spielern wie Libero Martin Pomerenke, Stefan Drößler oder dem ehemaligen reaktivierten Nationalspieler Vincent Lange verfügen sie über einen nicht zu unterschätzenden Kader", berichtet SVG Pressesprecher Henrik Morgenstern. So ist der Lindower Fehlstart u.a. darauf zurückzuführen, dass viele Spieler verletztungsbedingt erst spät in die Saison starten konnten.
"Aber wir wollen natürlich nach unserem hervorragenden Start in die Saison mit einen Sieg heimkehren, um am Samstag die Sensation zu schaffen und erstmals in der Geschichte in den DVV Pokal einzuziehen", erklärt Henrik Morgenstern die ambitionierten Ziele der Salzstädter.
Um dieses Ziel zu realisieren und in die das Achtelfinale des DVV Pokales einzuziehen, gilt es jedoch mit der TSG Solingen eine hohe Hürde zu überwinden. Statt wie üblich am Samstag, spielen die Lüneburger dabei dieses Mal zur ungewohnten Zeit am Sonntag um 17 Uhr in der Gellersenhalle.
Momentan belegen die Solingen Volleys den achten Tabellenplatz. Dabei haben die Solinger jedoch erst drei Spiele absolviert, von denen sie zwei deutlich gewinnen konnten. Das Team um Stefan Windscheif ist "mit Sicherheit als eines der stärksten in der zweiten Liga einzuschätzen und wird sich noch nach oben kämpfen", warnt Pressesprecher Henrik Morgenstern vor einem starken Gegner. "Eine 50:50 Chance" sieht dabei der Solinger Coach Weissenbach für sein Team. Ein spannendes Spiel wird es dabei wohl auf jedenfall werden. Noch nie zuvor ist es gelungen in das Achtelfinalle des DVV Pokals einzuziehen, dessen Finale alljährlich über 10.000 Besucher in das Gerry-Weber Stadion lockt. Im Falle eines Achtelfinaleinzuges würde die SVG auf jedenfall das Heimrecht gegen den Erstligisten Moerser SC genießen.
Jedoch muss Coach Karohs im Spiel gegen Lindow sowie im Pokalduell gegen Solingen voraussichtlich auf unterschiedliche Aufstellungen setzen. Sind am Samstag noch alle SVG Spieler an Board, muss am Samstag der Ausfall von Mischa Urbatzka und Sebastian Neufeldt in Kauf genommen werden. Urbatzka ist dabei durch einen lange feststehenden privaten Termin verhindert und Zuspieler Neufeldt ist in der Pflicht seines Arbeitgebers. "Keine schöne Situation, aber mit dem Hinblick auf die kurzfristige Ansetzung des Pokales müssen wir damit leben. Da müssen sich dann andere ins Rampenlicht spielen", verweist Morgenstern auf den starken Kader der SVG.
Wir zählen auf eure Unterstützung und brauchen jede Stimme und Hand, um die Sensation zu schaffen und in das Achtelfinale des Pokals einzuziehen. Wir freuen uns auf euch und werden alles geben, um das Feld als Sieger zu verlassen. Also bis zum Sonntag um 17 Uhr!
Euer SVG Team








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