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2011
Dez
11

540 Fans feiern mit der SVG einen grandiosen Sieg

540 Fans haben sich am vergangenen Abend zum Spitzenspiel zwischen der SVG Lüneburg und den TSG Solingen Volleys in der Gellersenhalle versammelt und sie dürften ihr Kommen nicht bereut haben. Mit 3:1 (25:22;25:18;14:25;25:17) gewannen die Lüneburger verdient gegen die TSG Solingen Volleys, wobei beide Teams den Fans phasenweise hochklassige Ballwechsel mit spektakulären Rettungsaktionen boten.

 

Dabei deutete zunächst nichts auf einen erfolgreichen Abend für die Lüneburger Bundesligavolleyballer hin. Schnell sah man sich einem fünf Punkte Rückstand im ersten Satz ausgesetzt und die Solingen Volleys wirkten zu Beginn sehr konstant und konnten immer wieder die Lüneburger Angriffe entschärfen. Doch im Verlauf des ersten Satzes kämpfte sich die SVG um den überragenden Stefan Köhler immer weiter heran. Auch nach strittigen Schiedsrichterentscheidungen kämpfte die SVG konzentriert weiter und konnte folgerichtig nach einem tollen Kampf den ersten Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Diesen ersten Satz sah Solingens Coach Helmut Weißenbach auch mit als Spielentscheidend an: "Wenn man mit sechs Punkten führt und diese Führung wieder abgibt und den Satz verliert, geht man mit einem großen psychologischen Nachteil in den zweiten Durchgang."

Dieses nutzte die SVG dann auch im zweiten Satz konsequent aus. Mit sehr guten Flatteraufshlägen und einer konstanten Annahmeleistung wurden die Solinger konsequent unter Druck gesetzt. Immer besser kam dabei SVG Mittelblocker Michel Schlien in Fahrt, der mit zunehmender Spieldauer mit seiner alles überragenden Aktionshöhe immer mehr eine nicht zu überwindende Hürde für die Solinger darstellte. Aber auch SVG-Crack Mischa Urbatzka und Sebastian Neufeld überzeugten mit einer guten Blockarbeit. Mit 25:18 ging die SVG mit 2:0 nach Sätzen in Führung.

Wer nun jedoch dachte, dass auch der dritte Satz deutlich an die SVG gehen würde, der hatte sich geirrt. "Man sagt den Jungs immer, dass es im dritten Satz unbedingt darauf ankommt die Spannung hochzuhalten, und das dieser Satz der schwerste werden wird und trotzdem sind wir eingebrochen", zeigt sich SVG Co-Trainer Bernd Schlesinger enttäuscht von einem massiven Einbruch zu Beginn des dritten Satzes. Gleich fünf Aufschläge in Folge verschlugen die Spieler der SVG und machten es den Solingen Volleys so sehr leicht diesen Satz verdient mit 25:14 zu gewinnen.

Als verdient sah nach dem Spiel auch Solingen Coach Weissenbach den Lüneburger Erfolg an: "Das muss man ganz klar so sehen, dass die SVG verdient gewonnen hat. Wir konnten heute dabei fast nie Stefan Windscheif adäquat einsetzen und haben uns selbst viele Möglichkeiten im Angriff genommen." Die SVG ging im vierten Durchgang dementsprechend konsequent zu Werke und war kurz davor die Solinger zu demütigen. Mit 8:1 ging die SVG in Führung und entschied diesen Satz, sowie das Spiel bereits frühzeitig. Auch wenn sich die Solinger noch ein wenig herankämpfen konnten, mussten sie diesen Satz sehr deutlich mit 25:17 abgeben.

Die Freude nach dem 3:1 war dann natürlich riesengroß. "Das ist schon unglaublich, dass wir nun am kommenden Samstag die Möglichkeit haben, die Hinrunde mit nur zwei Niederlagen zu beenden und das wir nun Wuppertal Jäger Nr. 1 sind", blickt SVG Coach Ronnie Karohs auf einer hervorragende Hinrunde zurüch.  Doch um auch Jäger Nr.1 zu bleiben, muss am kommenden Samstag im letzten Heimspiel des Jahres unbedingt gegen den VC Olympia Berlin gewonnen werden. "Und das wird alles andere als leicht werden. Vor drei Wochen zwangen die Berliner die Wuppertaler sogar in den TieBreak und hatten dort zwei Matchbälle", weiss SVG Pressesprecher Henrik Morgenstern zu berichten. "Natürlich sind wir da aber auch der Favorit und hoffen, dass wir mit unseren Fans einen tollen Jahresabschluss mit einer tollen Überraschungsaktion feiern können.", freut sich Morgenstern auf den Jahresabschluss.

Nächstes Heimspiel: Sa.,17.12.11 gegen den VC Olympia Berlin

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