"Wuppertal kann kommen!"
Zwei 3:1 Erfolge gegen Braunschweig und Berlin sichern die Spitzenposition in der Tabelle.
Als der Lüneburger Volleyballtross am vergangenen späten Sonntagabend in Lüneburg eintraf, gab es glückliche aber auch erschöpfte SVG-Spieler zu sehen. 800 Kilometer Reisestraparzen und zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden haben auch bei den Spitzensportlern aus Lüneburg spuren hinterlassen.
Dabei spielte die SVG gegen die Braunschweiger und Berliner, beides Teams aus der unteren Tabellenhälfte, keineswegs überragend. Dennoch konnten beide Spiele mit 3:1 gewonnen werden und mit vier Siegen in Folge dürfte der Start in das neue Jahr durchaus als gelungen bezeichnet werden.
War es im Spiel gegen Braunschweig die eigene Annahme die den Lüneburgern Probleme bereitete, passten gegen Berlin die Aufschläge nicht zu der vorgegebenen Taktik nicht. "Wir bewerten das Wochenende dennoch positiv. Und die Berliner hatten wir letztendlich sehr gut im Griff. Da haben andere Topteams schon mehr Probleme gehabt", bilazniert Morgenstern das Wochenende. "Und in Braunschweig konnten wir mit unseren mitgereisten Fans gar nicht verlieren", spielte Pickbrenner auf die tolle Unterstützung der Fans im Niedersachsenderby an."
Eine Pause wird den Lüneburger Bundesligavolleyballern nach diesem Wochenende jedoch nicht gegönnt. Bereits am heutigen Montag bittet Bernd Schlesinger wieder zum Training und vertritt SVG Coach Karohs, der noch bis Dienstag in seiner Heimatstadt Potsdam verweilt. "Die Pause brauchen wir aber auch nicht vor dem Wuppertal Spiel" gibt sich SVG Libero Per-Ole Schneider selbstbewusst.
Denn auch die Wuppertaler konnten am Wochenende zweimal erfolgreich das Spielfeld verlassen und schossen zunächst die Kieler mit einem deutlichen 3:0 aus der Halle, ehe Sie am Sonntag beim 3:1 den Tabellendritten TSV Giesen/Hildesheim in die Schranken wiesen. "Da kommt am Samstag nochmal ein ganz anderes Kaliber zu uns in die Gellersenhalle. Bei weitem nicht so stark wie Moers, aber in der Spielanlage noch einmal deutlich stärker als der Rest der Liga", freut sich SVG Pressesprecher Morgenstern auf das Spitzenspiel im Kampf um die Tabellenspitze. Dabei spielt den Lüneburgern zu Gute, dass die Wuppertaler momentan noch zwei Spiele weniger ausgetragen haben als die SVG. "Das steigert natürlich den Druck. Eine Niederlage dürfen sich die Wuppertaler als selbsternannter Meisterschaftsfavorit gegen uns eigentlich nicht erlauben", fährt Morgenstern fort.
Das Spitzenspiel findet am Samstag - zur gewohnten Zeit - um 20 Uhr in der Gellersenhalle statt.








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