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2012
Feb
01

SVG stellt sich den Titanen aus Wuppertal

Am kommenden Samstag ist es endlich soweit. Dann treten die SVG Lüneburg und die A!B!C! Wuppertal Titans in der Gellersenhalle zum Spitzenspiel der 2. Bundesliga an. Die Lüneburger empfangen die Wuppertaler dabei als Tabellenführer, jedoch nur auf Grund zwei mehr absolvierter Partien. Verloren haben beide Teams erst 2 Mal knapp gefolgt von dem Tabellendritten den SolingenVolleys mit 3 Niederlagen.

Die Wuppertaler haben sich vor der Saison selbst zum Topfavoriten der Liga gekürt und als klares Ziel die Meisterschaft und den damit verbundenen Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga ausgegeben. Bei einer genaueren Betrachtung des Wuppertaler Teams und des Umfeldes scheint dieser Anspruch auch zunächst gerechtfertigt zu Sein. Bis zu zwei Trainingseinheiten täglich, einen mittleren sechstelligen Etat und in Georg Grozer einen Trainer der einst zu den besten Volleyballspielern Europas gehörte (-> siehe LZ Artikel v. 1.1.12). Der große Etat ermöglicht es den Wuppertalern auch eine Vielzahl an Vollprofis zu beschäftigen, darunter 2 Kanadier, 2 Dänen, ein Finne und ein Pole.

 

Das Wuppertaler Team musste dabei in dieser Saison neben zwei Niederlagen erst 13 Satzverluste hinnehmen und ist in dieser Statistik unangefochtener Ligaprimus. Trotz all dieser Punkte haben die Wuppertaler in dieser Saison phasenweise doch mehr Probleme gehabt, als es zu erwarten war. Gegen die SVG Lüneburg und den VC Olympia Berlin konnten sich die Wuppertaler den Sieg erst im Tie-Break sichern und gegen den Rumelner TV und den VCB Tecklenburger Land, beides Teams aus dem Mittelfeld, gab es jeweils uneingeplante Niederlagen. "Deshalb rechnen wir uns für den kommenden Samstag auch etwas aus, auch wenn die Wuppertaler eindeutiger Favorit sind", schiebt SVG Pressesprecher Henrik Morgenstern jeglichen Druck auf Lüneburger Seiten von sich. "Irgendwo zwischen Moers und der zweiten Liga", sei dabei die Spielstärke der Wuppertaler einzuordnen. Dabei sollen die Zuschauer im Kampf um den Ausgang des Spiels eine entscheidende Rolle spielen. "Ein großer Vorteil von uns ist es, dass wir mit unseren Fans auch scheinbar verloren geglaubte Spiele noch drehen können", so SVG Kapitän Lars Pickbrenner. Und die Wuppertaler sind unter Zugzwang. Sollten sie das Spitzenspiel verlieren, lägen sie bereits sechs Punkte hinter den Lüneburgern und dürften sich in ihren Nachholspielen und zukünftigen Spielen keinen Ausrutscher mehr leisten. Wie ernst die Wuppertaler das Spiel nehmen zeigt bereits die Tatsache, dass die Wuppertaler am Freitag anreisen, um noch eine Trainingseinheit in Lüneburg zu absolvieren.

Im Hinspiel musste sich die SVG (rote Trikots) in Wuppertal knapp mit 2:3 geschlagen geben.

 

Und so wird die SVG auf ihre Chance am Wochenende warten und diese hoffentlich auch nutzen. "Wenn Wuppertal aber einen guten Tag erwischt, ist es unglaublich schwer sie zu stoppen", spielt Morgenstern auf den jüngsten Sieg der Wuppertaler gegen Kiel an. Die Kieler zwangen die Lüneburger dabei vor zwei Wochen noch in den Tie-Break, in Wuppertal hingegen wurden sie deutlich in drei Sätzen aus der Halle geschossen.

Für die Mammutaufgabe am kommenden Samstag stehen SVG Coach Ronnie Karohs dabei voraussichtlich alle Spieler des Kaders zur Verfügung.

Die SVG rechnet mit einer nahezu ausverkauften Gellersenhalle und empfiehlt allen Fans ein rechtzeitiges erscheinen oder den Erwerb von Karten im Vorverkauf (http://www.svg-lueneburg.de/index.php/teams/1-herren/spielberichte/678-jetzt-karten-fuer-das-spitzenspiel-sichern.html)

Wie immer freuen wir uns über jeden Fan und jeden der erstmalig ein Spiel in der stimmungsvollen Gellersenhalle erleben möchte.

Euer SVG Team

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