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2011
Nov
28

3. Herren mit weißer Weste in die Winterpause

TSV Hollern Twielenfleth   -   SVG      1:3 (22:25, 25:16, 3:25, 21:25)

MTV Dannenberg    -            SVG      2:3 (12:25, 25:14, 21:25, 25:17, 11:15)

Zwei Erfolge brachte die 3. Herren der SVG am Sonnabend aus dem Alten Land mit. Beim TSV Hollern-Twielenfleth II musste die SVG zunächst gegen die Gastgeber antreten und dann (was inzwischen unüblich ist) in der dritten Begegnung des Tages noch gegen den MTV Dannenberg. Wobei die Gastmannschaften Ihr jeweils erstes Spiel zum Aufwärmen für den eigentlichen Höhepunkt des Tages nutzen wollten. Denn die Teams der SVG und des MTV Dannenberg reisten beide ohne Niederlage im bisherigen Saisonverlauf an. Die SVG konnte mit 3:1 gegen Hollern und 3:2 gegen Dannenberg Ihr Punktekonto auf 16:0 ausbauen

In der Auftaktbegegnung gegen den TSV startetet die SVG erneut mit einer nie da gewesenen Aufstellung, Zuspieler Schönen hatte die Mittelblocker Kraft und Hermens , über Aussen Mohwinkel und Marquardt sowie Diagonalangreifer Reimers als Alternativen zur Verfügung. In einer an Höhepunkten armen Begegnung konnte die SVG das Spiel stets kontrollieren und wenn notwendig eine Schippe drauflegen. Über 13:15, 16:20 wurde der Satz mit 22:25 nach Hause gebracht.

 

Wahrscheinlich war es dann etwas zu einfach und die Lüneburger brachten den Gastgeber durch Eigenfehler und schwache Annahme wieder ins Spiel. Bei Stand von 5:5 war die Welt noch in Ordnung, doch dann folgte der Einbruch Hollern traf jeden Ball und bis zum 5:12, es musste die Notbremse gezogen werden. Ralf Wilke kam über die Außenposition., Oli Adebahr im Zuspiel und Mats Müller ersetzte Benni Kraft über die Mitte. Die Lüneburger konnten Ihr Spiel stabilisieren, den Rückstand jedoch nicht mehr aufholen. Folgerichtig ging der Satz sehr deutlich mit 25:16 an die „Freunde der Sonne“. Aber die SVG war wieder dran und setzte Ihr Spiel mit gleicher Besetzung fort.

Ein schnelle 4:1 und 6:2 Führung brachte die Sicherheit ins Spiel zurück. Was dann folgte haben wir so auch noch nicht erlebt. Henrik Reimers ging zur Aufgabe und wenn er nicht direkt punktete dann griff der Block oder der nachfolgende Angreifer beherzt zu. Auszeit Hollern bei 2:13, Satzball Lüneburg bei 2:24, den Kollegen Reimers packte nun der Übermut und mit einer katastrophalen Sprungaufgabe gefährdete er den Satzgewinn, weil der diese unter dem Netz durchschlug. Ok – der nächste Angriff brachte diesen denkwürdigen Satz zu Ende. 3:25 ist eine Seltenheit!!

Damit war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Im 4. Satz bekam Aussenangreifer Mohwinkel eine Pause und wurde durch Linkshänder Marquardt ersetzt. Ralf Wilke startete über die 2. Außenposition. Nach 0:4 aus Sicht der Gastgeber war der Grundstein gelegt, die SVG kam zu einem ungefährdeten 25:21 und damit zu einem 3:1 Erfolg.

Fazit: Ungefährdet gewonnen und dem Folgegegner Dannenberg keinen Einblick in die tatsächlichen Qualitäten der Mannschaft gegeben.

Nachdem Dannenberg in einem weitgehend ungefährdeten Spiel Hollern mit 3:0 bezwungen hatte, lediglich der 2 Satz wurde mit 34:32 eng, ging es in das dritte Match des Tages. Die SVG startete mit der gewohnten Formation, lediglich Mats Müller kam über die Mitte für Ralf Wilke in die erste 6. Die Dannenberger, eine Hauf-Drauf-Truppe die sich über das Paradestück „Angriff“ definiert und als selbst ernannter Titelanwärter auftritt bekam bei 5:0 Rückstand erst einmal richtig Gegenwind. Nach 18 Minuten war der Spuk vorbei und die SVG hatte 25:12 gewonnen. Erstauntes Entsetzen auf Seiten des MTV. Die Lüneburger entschieden sich für Zuckerbrot und Peitsche und überliessen den „Danningern“ im 2. Satz das Feld. Die starken Akteure Mohwinkel und Reimers wurde ab Mitte des Satzes geschont. Die SVG verlor mit 14:25. Es keimte wieder Hoffnung auf beim MTV.

Die SVG kehrte zu Startformation des ersten Durchgangs zurück und konnte im 3. Satz bis zum 20:20 alles offen halten. Dann nochmal die Peitsche ausgepackt in Form von Diagonalangreifer Reimers, der am heutigen Tag alles traf. 25:21 für die SVG. So hatten die Dannenberger sich das nicht vorgestellt.

Zu Beginn des 4. Satzes konnte Dannenberg schnell mit 5 Punkten davonziehen, baute die Führung auf 3:11 aus – die SVG unterstützte dabei mit zahlreichen Eigenfehlern und schwacher Annahme. Wieder das gleiche Spiel: Zuspieler und Außenangreifer gewechselt, das Spiel beruhigt und den Satz mit 17:25 abgegeben. 2:2 was kann man von einem Spitzenspiel mehr erwarten. Tie-Break.

Der Tie-Break brachte dann die Kurzversion der vorangegangen Sätze. 3:0 für die SVG, dann 4:3 Dannenberg, 6:4 SVG immer wieder brachte die SVG die Dannenberger in der Annahme in Verlegenheit, als besonderer Schwachpunkt hatte sich der Libero des MTV hervorgetan. Konsequent wurde weiter auf den Spieler mit der Nr. 131 aufgeschlagen. 8:6 für die SVG beim Seitenwechsel. So ging es weiter: Keine Annahme – Kein Angriffsspiel – Kein Titelanwärter, auch die Auszeiten bei 7:11 und 8:13 konnten die Dannenberger nicht mehr retten. Die SVG siegt verdient mit 15:11 im Tie-Break.

Die ambitionierten Danninger mussten mit der ersten Niederlage im Gepäck die weite Reise nach Hause antreten. Die SVG steht mit 16:0 Punkten bis zum 7. Januar an der Tabellenspitze – dann kommt es zum erneuten aufeinandertreffen der Lüneburger Spaßgesellschaft und dem Titelanwärter aus dem Osten in Lüneburg. Am Ende dürfte genau dieser Umstand den Ausschlag gegeben haben. Die SVG war einfach locker und unverkrampft, weil man zwar gewinnen will, aber nicht muss und damit nicht den Druck aufs eigene Team ausübt wie es die Dannenberger getan haben. Dennoch wird es im Rückspiel nicht leicht sein diesen Erfolg zu wiederholen, zumal zuvor noch das Match gegen Walsrode ansteht.

Team SVG: Oliver Adebahr, Jan Hermens, Benni Kraft, Mats Müller, Jens Marquardt, Hans-Peter Mohwinkel, Henrik Reimers, Michael Schönen, Ralf Wilke

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