Lüneburg. Die Feier anlässlich des Klassenerhalts in der 2. Volleyball-Bundesliga hat die SVG Lüneburg noch ganz frisch im Kurzzeitgedächtnis gespeichert. Die Muskelspeicher für die kommende Saison wurden am vorigen Montag bereits wieder aufgeladen. Der Trainingsauftakt war geprägt von Eisen: Eisen stemmen – und einige heiße Eisen an Neuzugängen werden auch gehandelt. So sind zwei interessante Amerikaner im Gespräch und auch „ein absoluter Spitzen-Beachvolleyballer“, verrät SVG-Chef Andreas Bahlburg. Aber es gilt auch Abgänge zu verkraften.
Zuspieler Jannes Klee wird aller Voraussicht nach in Kiel studieren und sich dort womöglich dem Konkurrenten FT Adler Kiel anschließen. Allrounder Janis Jäger hört wohl aus beruflichen Gründen auf. Axel Facklam schließt sich ebenso der zweiten Mannschaft an wie der spielende Co-Trainer Jens Möhring. Neuer spielender Co-Trainer von Malte Homeyer ist Ronnie Kahros.
Neben Jost Römer (Mittelblocker, eigene 2.) steht bisher USA-Rückkehrer Lasse Schneider als Comeback-Neuzugang fest. SVG-Macher Bahlburg aber ist zuversichtlich, bald weitere Neuzugänge präsentieren zu können: „Es sieht ganz gut aus.“ Manager-Sohn René Bahlburg wird leider nicht dazugehören, er heuert beim baden-württembergischen Erstligisten TV 1861 Rottenburg an. Kurios: In der Vorsaison gehörte der 22-Jährige dem VC Franken an, dessen möglicher Erstligaverbleib das Aus für das Lüneburger Zweitligateam hätte bedeuten können.
Doch die Süddeutschen meldeten Insolvenz an und spielen 2010/11 höchstens noch in der dritten Liga. Damit blieb Lüneburg der Sturz in die Regionalliga erspart – Bahlburg jr. bekam die letzten beiden Monatsgehälter nicht mehr ausgezahlt. Auszahlen soll sich für die SVG Lüneburg vor allem auch die athletische Fitness. Rückkehrer Lasse Schneider, der Seite an Seite mit seinem Bruder Per Ole Schneider für den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga kämpfen will: „Super, dass wir mit Jan Müller einen Top-Mann fürs Athletiktraining haben, der uns richtig fit macht – fit für den Klassenerhalt.“ Bahlburg grüßt derweil sein Team aus dem Urlaub : „Hallo Jungs, viel Schweiß für viele Punkte!“




















